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Home Bilder & Berichte 2006 Köln Triathlon 2006
   
 

Am Sonntag bin ich bei der 17. Auflage des Bonn-Triathlons zum ersten Mal überhaupt als Einzelstarter angetreten. 

Ich war einer der Glücklichen, die es seinerzeit geschafft hatten, sich innerhalb von 17 Minuten online anzumelden. Insgesamt waren es 1.300 Teilnehmer, davon 700 Einzelstarter und 600 Staffelteilnehmer.

Die Distanzen dieses Jahr haben sich leicht verändert. Absolviert werden musste eine Schwimmstrecke von 3,6 Kilometer, die Radstrecke war 60 Kilometer lang, die Laufstrecke betrug 15,6 Kilometer. Nicht gefallen konnte dieses Jahr die nichtendenwollende Wechselzone. 800 Meter waren heftig.

Davon einmal abgesehen ist die Organisation dieses Klassikers am Rhein einfach hervorragend. Die Radstrecke war größtenteils abgesperrt, ständig wurde seitens der vielen vielen Helfer am Streckenrand auf jeden größeren Hasenküttel hingewiesen. Das hatte zur Folge, dass, - so zumindest mein Kenntnisstand - kein einziger Unfall passierte.

Nicht ganz klappte es mit der Komplettsperrung des Rheins. Der Start verzögerte sich dadurch um rund 30 Minuten. Diese aber können ganz schön lang werden,... stehend auf der Fähre in edlem, glänzendem, wärmenden Neopren bei  etwa  30°C  in  der  Sonne.

Übrigens, die Wassertemperatur des Rheins wurde kurz vor dem Start vom Veranstalter mit 22,7 Grad angegeben. Ja, richtig, der Rhein hatte Badeseetemperatur. Demnächst gilt auch für das Rheinschwimmen wohl ein Neoverbot. 

Gegen 11 Uhr kam es dann endlich zum imposanten Start von der Rheinfähre. Für mich immer noch eines der schönsten Bilder, die unsere Sportart hergibt. 

Der Schwimmstart erfolgte in drei Blöcken, als erste sprangen die Profis und die Altersklassenathleten bis 30 Jahre, also auch ich in die warmen Fluten des Rheins. Da Schwimmen bis dato noch nicht mein Ding ist, war ich schon froh, dass der Rhein mit etwa 5kmh fließt, sont wäre ich wohl nie bis zur ersten Wechselzone gekommen. Nach den  kräftigen Schlücken herrlichen Rheinwassers setzten vermutlich später beim Radfahren auch die ersten Magenkrämpfe ein, die meine anschließende Laufzeit dann auch zu Nichte machten.


Meine Zeit nach diesen 3,6 Kilometern betrug 35 Minuten.

Das anschließende Problem der langen Wechselzone habe ich bereits angedeutet, letzlich aber musste ja jeder diese Distanz bewältigen.

Die Radrunde führte wieder durch das schöne Siebengebirge, neu hinzugekommen ist eine  Steigung in Lanzenbach.

Die Anstiege auf der Radstrecke haben es - für Flachländer und schwere Mitmenschen - in sich: 700 Höhenmeter auf 60 Kilometer …. da musste ich schon beißen. Da ich wie schon beschrieben im Rhein eher Treibholz dargestellt habe und meine Stärken wohl im Radfahren liegen, habe ich versucht meine Zeit und meinen Platzverlust im Siebengebierge wieder gut zu machen. Mit einer mir selbst verwunderlichen Radzeit von 1:59:10 ereichte ich die Wechselzone zum 2. mal um auf die Laufstrecke zu "gehen".

Beim Wechsel zum abschließenden Lauf vergaß ich meine leichten Magenprobleme kurz, ich konnte locker loslaufen und hatte nach der ersten von drei Runden einen Schnitt von knapp unter fünf Minuten je Kilometer. Diesen konnte ich allerdings nicht halten, da die Magenkrämpfe dann richtig loslegten und mich zu einigen Gehpausen zwangen.

Sehr lobenswert waren die vielen Verpflegungspunkte an der Strecke. Gerade bei diesem warmen Wetter waren wohl alle glücklich und ich denke, keiner konnte sich über mangelnde Erfrischungen beklagen. Neben Wasser und Cola waren auch die Duschen und Wasserschläuche ein Segen.

Meine Laufzeit betrug am Ende 1:44 Stunden, …naja, nicht gut, aber ok. Immerhin ein Wettkampf aus dem Training heraus, deshalb bin ich nicht unzufrieden. 

 

Fazit: Der Bonn-Triathlon ist ein toller Wettkampf. Dies aber sollte man nicht zu vielen erzählen, denn auch im nächsten Jahr möchte ich wieder teilnehmen. Und je mehr davon erfahren, umso schwieriger wird es Jahr zu Jahr, einen Startplatz zu ergattern.

 

 

 

 
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