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Home Bilder & Berichte 2008 Bonn Triathlon 2008

Bonn Triathlon 2008

Der Bonn Triathlon begann wie im Jahr zuvor auch mit dem Weckerklingeln am Sonntagmorgen um 7:00 Uhr. Nach einem leichten Frühstück und nochmaligem Check aller Utensilien, montierte ich mein Rad auf das Autodach und fuhr richtung Bonn los. Dort angekommen wurde mir klar, dass das Starterfeld 2008 wesentlich größer ist als 2007, ich wurde nämlich auf einen Parkplatz gelotst der gut 1,5km vom Startbereich entfehrnt lag. Letztes Jahr waren es nur etwa 300m.

 

Nach dem abholen der Startunterlagen und dem Einchecken erfolgte die übliche einrichtung meines Wechselbereichs. Der Himmel war strahlend blau, keine Wolke am Himmel, ein perfekter Tag.

Ich fuhr anschliessend mit einem der ersten Shuttlebusse nach Niederdollendorf zum Fähranlieger wo ich dann noch gut 1,5 std Zeit hatte mich vorzubereiten bzw. zu relaxen. Nach und nach trafen immer mehr Athleten und Athletinnen ein und ich bekam langsam einen Eindruck warum dieses Jahr erstmalig 2 Fähren mit Startern von nöten waren.

Direkt neben mir auf der Wiese deponierte ein anderer Triathlet seine Schwimmutensilien, er hatte ne Wollmütze auf und kam mir irgendwie bekannt vor, war ja auch Faris Al Sultan, der sich anschließend erstmal warmlaufen ging.

Dann durften wir in einer riesigen Schlange auf die beiden Fähren gehen und mein Puls kletterte wie immer auf über 110.Die Stimmung auf der Fähre war wie immer sehr unterschiedlich, von euphorie bis zu teils depressiv anmutenden Personen war alles dabei. Als die vordere Klappe für den Schwimmeinstieg herabgelassen wurde, befand sich mein Puls kurzzeitig jenseits der 130, obwohl ich nur auf der Stelle stand. Diese stelle war wieder bewusst ín der letzten Reihe der ersten Startgruppe gewählt, da ich keine Lust hatte wie in Buschhütten "überschwommen" zu werden. Der Countdown wurde vom Moderator von 10 abwärts gezählt und alle machten mit. Der Bonn Triathlon 2008 war eröffnet.

Die ersten meter kraulen endeten kläglich in zappelei und strampelei. Der hohe Wellengang war eine ganz neue erfahrung für mich. Das lag daran das 2008 die Rheinschiffe erstmals in der anderen Flußhälfte weiterfahren durften und so ein vollbeladenes Binnenschiff macht halt mächtig Wellen.

Nach ca. 5min hatte ich mich gefangen und kam langsam in meinen Kraulrythmus.Für die interessierten, die Sicht im Rheinwasser betrug an diesem Tag keine Armlänge. Nach nicht mal 30min waren die 3,8km mit Hilfe der Strömung erledigt, allerding hatte  cih wie 2007 auch am Schwimausstieg der eine 10m Böschung empor führte wieder Kreislaufprobleme.

 

Die 800m Wechselzone war mit halb ausgezogenem Neoprenanzug wieder gefühlte 5km lang, was die teils mitten im Weg wartenden Staffelradfahrer noch unterstützten. Der wechsel ging locker von der Hand und so sass ich kuze Zeit später auf dem Rad.

In Weiser voraussicht bin ich diesmal eher langsam den ersten Berg, der bereits 500m hinter der Wechselzone beginnt angegangen.Was sich auch gelohnt hat, denn viele der Teilnehmer die mich dort überholt haben, habe ich kurze Zeit wiedergesehen, da hatten sie ihr Pulver schon verschossen.

Die mir bereits bekannte Radstrecke teilte ich mir bewusst in 2 Hälften ein, da 2007 dort 2 üble Anstiege zu bewältigen waren deren km Angaben ich mir auch auf den Lenker geklebt hatte. Der 2. Anstieg wurde dieses Jahr allerding durch eine Streckenänderung entfehrnt und kam mir dementsprechend zeitlich zu gute. Da war ich  einer Radzeit von gut 1std:50min für die 60km nahe. Auf den letzten 6km gab es allerdings einen ganz üblen Wolkenbruch der die Abfahrt mit rund 150 Höhenmetern zu einem Drahtseilakt werden lies. Der mich überholende Rettungswagen erinnerte mich dann doch noch longsamer zu fahren. Das kostete dann soviel Zeit das ich nach 1:58:00 erst die Radstrecke verlassen habe und das zweite mal die Wechselzone aufsuchte.

Nass bis auf die Haut schlüpfte ich in die ebenfalls nassen Laufschuhe (morgens war es ja super Wetter gewesen :() und nahm die 15km Laufstrecke in angriff. Der diesjährige 2 Rundenkurs war wesentlich angenehmer zu laufen, da sich die Masse der Starter besser verteilen konnte und es so gut wie keine engstellen gab. Nach 2,3 motivationsbediengter langsameren Laufphasen kam dann endlich das Ziel in sicht. Die Uhr stand bei 3:59:48 std ,mein anschliessender Sprint verhalf mir leider nur noch für eine Zielzeit von 4:00:02std, was aber trotzdem einer Verbesserung gegenüber 2007 von gut 20min entspricht.


Cologne Intelligence - BONN-Triathlon 2008 from Guido Marx on Vimeo.
 
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